UN-Millenniumkampagne soll gegen Armut helfen

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Vor zehn Jahren, Anfang September 2010, traf die 55. Generalversammlung der Vereinten Nationen zusammen, das Treffen wurde später als Millennium-Gipfel bekannt. Damals einigten sich die 189 teilnehmenden Staats- und Regierungschefs der Vereinten Nationen auf Maßnahmen, um die Armut in vielen Teilen der Welt zu besiegen. Acht Millenniumziele wurden auf dem Gipfel in New York beschlossen, die bis 2015 umgesetzt werden sollen. In diesem Jahr trafen sich die Vertreter aus aller Welt um über die bisherigen Ergebnisse zu verhandeln.

Afrika im Blickpunkt
Im Fokus der Bemühungen steht der schwarze Kontinent Afrika. Trotz der politischen Bemühungen ist der Kontinent noch immer das Armenhaus der Welt. Besonders schlimm ist die Armut in Ländern wie Somalia oder Kenia, darunter leiden vor allem die Kinder. Eines der Ziele der Vereinten Nationen ist es, die Kindersterblichkeit um zwei Drittel zu minimieren. Zudem sollen für Kinder Primarschulen eröffnet werden, die von Jungen und Mädchen gleichermaßen besucht werden können.
Auf dem Gipfel wurde klar, das im Kampf Mittellosigkeit bereits einige Fortschritte erzielt wurden, diese aber noch nicht ausreichen. Trotz der Finanzkrise wollen die Staats- und Regierungschefs ihre finanziellen Hilfen für Länder wie Somalia oder Kenia nicht zurückschrauben, sondern weiterhin an der Unterstützung arbeiten.
Weitere Informationen unter http://www.un.org/millennium/.




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